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Poverty Is Not a Game (PING)

Ein Spiel über Armut
PING ist ein Online-Spiel für die Verwendung in Sekundarschulen. Es soll eine Grundlage bieten, um mit Schülerinnen und Schülern aus der zweiten und dritten Stufe des Sekundarunterrichts über Armut und darüber, was es bedeutet, arm zu sein, zu sprechen. Die Spielenden versetzen sich in die Situation von Jim oder Sophia, die durch verschiedene Umstände auf der Straße stehen und ihren eigenen Weg finden müssen.

Mit PING wird gezeigt, dass mit Hilfe von Spielen auch komplexere gesellschaftliche Themen wie Armut im Unterricht behandelt werden können. Damit wollen die Partner des PING-Projekts sowohl zu einer gesellschaftlichen Debatte über die Verwendung von Computerspielen in der Schule beitragen als auch Lehrkräften ein konkretes Instrument an die Hand geben, um das Thema Armut zu behandeln.

PING wurde auf Initiative der König-Baudouin-Stiftung (Belgien), des IBBT(Belgien) zusammen mit dem Network of European Foundations, der Robert Bosch Stiftung (Deutschland), der Fundação Calouste Gulbenkian (Portugal/Ver. Königreich) und der Fondation Bernheim möglich gemacht.

Poverty Is Not a Game - Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer
Für das Spiel wurde auch intensiv mit dem European Schoolnet (Netzwerk von 31 Unterrichtsministerien der EU-Mitgliedstaaten) und dem European Anti Poverty Network (Dachorganisation von Armutsorganisationen aus den meisten EU-Mitgliedstaaten) zusammengearbeitet, um sich mit dem Thema Computerspiele im Unterricht zu befassen. Das Handbuch und das Spiel wurden dank der Unterstützung der flämischen und wallonischen Behörden in allen Sekundarschulen in Belgien verbreitet.

Der internationale Start von PING fand am 20. Oktober 2010 auf der Europäischen Konferenz „Poverty Is Not a Game – Serious Games as a mean to discuss complex societal issues“ in Brüssel statt.

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